Antrag auf Elterngeld nach BEEG, Anlage 3: Erklärung zum Einkommen NACH der Geburt - (Thüringen - 9/2021) (Seite 1)

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Immer
Unterschrift auf Rückseite

Ich nehme Elternzeit
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Bitte Bestätigung des Arbeitgebers für jeden eingetragenen Zeitraum beifügen

Mir ist bekannt, dass ich Einkommen aus Erwerbstätigkeit, das ich im Bezugszeitraum des Elterngeldes erziele, der Elterngeldstelle mitteilen muss.

Beachten Sie vor der Eintragung der Daten auf der Rückseite bitte folgende Hinweise:

Beachten Sie vor der Eintragung der Daten auf der Rückseite bitte folgende Hinweise:

Wenn Sie während des Bezuges von Elterngeld oder Elterngeld Plus Einkommen aus Erwerbstätigkeit oder sonstige Leistungen für Erwerbseinkommen zu erzielen beabsichtigen, haben Sie das auf der Rückseite dieser Anlage zu dokumentieren, denn das im Bezugszeitraum des Elterngeldes erwirtschaftete Erwerbseinkommen ist nach Maßgabe des BEEG auf das Elterngeld anzurechnen.

In diesem Fall wird Ihnen das Elterngeld zunächst nur vorläufig auf der Grundlage Ihrer glaubhaft gemachten Angaben über das voraussichtliche Einkommen berechnet und unter dem Vorbehalt der Rückforderung nur vorläufig bewilligt und ausgezahlt.

Aus der Überweisung dieser Geldbeträge können Sie daher nicht ableiten, dass Sie die Elterngeldzahlungen endgültig behalten dürfen.

Nach Abschluss des Bewilligungszeitraumes haben Sie – und im Falle Ihrer Inanspruchnahme der zwei bis vier Partnerschaftsbonusmonate auch der andere Elternteilnachzuweisen,

in welchem zeitlichen Umfang Sie während der Zeit des Elterngeldbezuges tatsächlich erwerbstätig gewesen sind, wobei auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in den einzelnen Lebensmonaten des Elterngeld- bezuges abgestellt wird,

und

wie hoch Ihr Erwerbseinkommen tatsächlich im Bezugszeitraum des Elterngeldes war.

Erst, nachdem Sie diesen Nachweis geführt haben, hat die Elterngeldstelle durch einen neuen Festsetzungsbescheid abschließend über das Ihnen tatsächlich zustehende Elterngeld im Bezugszeitraum zu entscheiden.

Dieser Bescheid verändert die vorläufige Bewilligung dann
  • entweder zu einer endgültigen Bewilligung,

  • im für Sie günstigen Fall zu einem Nachzahlungsanspruch oder

  • im für Sie ungünstigen Fall zur Verpflichtung zur Erstattung einer Überzahlung.

Mit einer solchen Erstattungsverpflichtung müssen Sie insbesondere dann rechnen, wenn
1.

das tatsächliche Einkommen das vorläufig geplante übersteigt oder

2.
die tatsächliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit in den einzelnen Lebensmonaten
a)

bei Ihnen höher war als 32 Stunden

b)
der Partnerschaftsbonusmonate bei Ihnen und/oder dem Partner
  • höher war als 32 Stunden

  • niedriger war als 24 Stunden.